Kord Winter                                                                            Ampen Soest

 

Kord Winter

*  1954 in Dortmund, seit 1990 als freischaffender Bildhauer und Diplomdesigner in Soest-Ampen tätig

 

Erkenntnisprozeß“ 1999 

 

Maße 0,24 m Ø (Apfel)

Material: Bronze, Holz

Standort: Freigelände Kloster Paradiese, Am Stiftsfeld 1  in Soest-Paradiese

Eigentümer: Onkologische Beratungsstelle im Kloster Paradiese

Bild: Schmedtmann

 

Drei Eichenstämme stehen für einen künstlerischen Gestaltungs-, aber auch im übertragenen Sinne für einen Erkenntnisprozeß. Dessen Entwicklung wird durch die Veränderung, also Bearbeitung der Baumstämme und schließlich durch ihre Verlagerung sinnfällig zum Ausdruck gebracht. Der erste Stamm hat seinen endgültigen Platz waagerecht liegend unmittelbar an der Klostermauer erhalten. Auf ihm liegt eine Bronzeskulptur in Apfelform. Sie ist naturalistisch nachgebildet mit Stielansatz und Blatt. An einer Seite des Apfels befindet sich eine „Bissspur“ mit einem Kartenausschnitt der Feldmark Paradiese. In dieser vom christlichen Glauben und einer klösterlichen Lebensweise geprägten Umgebung steht der Apfel als biblisches Symbol für die Suche nach Erkenntnis, dabei gleichsam als Metapher für einen herbeigesehnten paradiesischen Zustand im weitesten Sinn. Aber auch für das ursprüngliche Kloster gleichen Namens im engeren Sinn. Ein zweiter aufrecht stehender Baumstamm wurde vor der Mühle plaziert und ein dritter liegender Baumstamm bekam  seinen endgültigen Platz an der Bundesstraße 1. 

 

nächste Skulptur des Künstlers

 

 

 

Skulpturenverzeichnis

 

 

 

 

Diese Skulptur ist Bestandteil des Wegmarkenprojektes im Rahmen der regionalen Kulturförderung für die Hellweg-Region (1998-2000). www.wegmarken-am-hellweg.de